Schöne Kräuter verzieren ein Garten und bringen viele Kräuter hervor.

Mit diesen Geheimtipps wirst du zum Kräuter-Influencer

Frische Gerichte schmecken doch am besten. Sie kommen mit frischen Zutaten und nur natürlichen Geschmacksverstärker. Dazu gehören auch Kräuter, die ihre Aromen verströmen. Mit ein paar kleinen Tricks kannst du ihre Wirkung nicht nur erhalten, sondern sie auch verstärken und vor allem richtig einsetzen. Damit kannst du nicht nur deine eigene Küche bereichern, sondern sogar zu einem Kräuter-Guru oder Kräuter-Influencer werden. So bereicherst du jeden Austausch mit deinen Freunden.

Frische Kräuter lagern

Frisch geschnittene Kräuter lassen sich lagern, ohne dass man sie gleich trocknen oder einfrieren muss. Worauf es ankommt, ist, die Frische zu erhalten und das Verwelken zu verhindern. Das geht mit einem Plastikbehälter und ein paar Küchentüchern.

Leg die Küchentücher auf eine Arbeitsfläche in ein paar Lagen aufeinander. Befeuchte sie ein wenig. Lege die Kräuter locker, also ohne sie zusammenzudrücken, darauf. Roll das Papier nun mit den Kräutern darin auf und gib sie in den Plastikbehälter.

Verschließe den Plastikbehälter möglichst dicht und gib sie in den Kühlschrank. Dort behalten sie dank der Feuchtigkeit in den Küchentüchern für ein paar Tage ihre Frische. Dennoch solltest du sie rasch verzehren, bevor sie zu viel von ihrem Aroma oder ihren Vitaminen verlieren. Sieh diese Möglichkeit der Lagerung also mehr als einen Notbehelf, wenn du mal ein paar Kräuter zu viel hast.

Schneide Kräuter mit dem richtigen Werkzeug

Jetzt denkst du bestimmt, dass das richtige Werkzeug ein Messer ist und du möchtest zum nächsten Punkt springen. Während diese Idee für sich genommen nicht ganz falsch ist, ist sie auch nicht ganz richtig. Worauf es ankommt, ist, zu erkennen, dass Messer nicht gleich Messer ist.

Wenn du die Kräuter mit einem Messer schneidest, das nicht sehr scharf ist, dann quetschst du sie mehr als dass du sie schneidest. Damit drückst du die ätherischen Öle aus ihnen heraus und sie verlieren genau den Geschmack, den du eigentlich von ihnen erwartest. Schlimmer noch, es können sich nun Bitternoten entwickeln, die du eigentlich nicht möchtest.

Für das Schneiden deiner Kräuter solltest du nur ein Messer verwenden, das sowohl scharf als auch groß genug ist. Dann ergeben sich einfache und glatte Schnitte. Auch solltest du keine Wiegenmesser verwenden, da sie nicht im richtigen Winkel schneiden, was dann wieder zum Geschmacksverlust führt.

Mit Kräutern brauchst du weniger Salz

Wenn du es gewöhnt bist, mit Kräutern aus dem Supermarkt zu würzen, dann verwendest du bestimmt auch mehr Salz. Wenn du nun mit frischen Kräutern arbeitest, wirst du eine Menge Geschmack von ihnen bekommen. Hier ist ein großzügiger Einsatz von Salz fehl am Platz. Nicht nur wird die Speise einfach versalzen sein, auch die feinen Aromen der Kräuter werden dabei überlagert.

So machst du deine Kräuter winterfest

Möchtest du deine Kräuter für den Winter aufheben, gibt es dafür einige Wege. Der Beste ist jedoch, daraus ein Öl, ein Pesto oder Kräuterbutter zu machen. Der Hintergrund ist einfach der, dass die Kräuter nur wenige Aromen behalten, wenn du sie trocknest. Auch solltest du die Kräuter nicht einfrieren, bei Kräuterbutter ist das jedoch kein Problem und für Öl ist das unnötig.

Mit Kräutern richtig kochen

Wenn du Kräuter lange kochst, kann es leicht passieren, dass ihre Aromen und die enthaltenen Vitamine verloren gehen. Sie vertragen es einfach nicht, für eine längere Zeit großer Hitze ausgesetzt zu sein. Daher muss man mit ihnen ein wenig anders vorgehen.

Kerbel und Basilikum sollten immer erst den Speisen beigegeben werden, wenn die Gerichte zum Servieren fertiggemacht werden. Kresse, Bärlauch und andere Suppenkräuter sollten erst am Ende des Kochens und damit kurz vor dem eigentlichen Servieren in die Suppe gegeben werden. Danach solltest du die Suppe nicht erst kaltwerden lassen oder sie noch einmal aufkochen. Das würde den Kräutern ihre schöne, frische Farbe nehmen.

Kräuter und Säuren vertragen sich nicht

Es gibt eine Reihe von Säuren im Essig. Diese kommen von Essig, Weißwein oder von Zitronen. Diese Säure ist jedoch in der Lage, den Kräutern ihre frische Farbe zu nehmen. Diese werden dann schnell mal unappetitlich braun.

Das Grün lässt sich jedoch erhalten, wenn die Kräuter den Säuren nicht zu lang ausgesetzt sind. Das wiederum gelingt dir, wenn du die Säuren ebenfalls erst kurz von dem Servieren den Speisen beigibst. Das gilt vor allem dann, wenn sich besonders viele Kräuter in einem Gericht befinden.

Die richtigen Kräuter zusammen einsetzen

Natürlich gibt es Kräuter, die einander prima ergänzen. Ein gutes Beispiel dafür ist Thymian, der sich super mit Rosmarin verträgt. Es gibt aber auch Kräuter, die einfach nicht so gut wirken, wenn man sie kombiniert. Estragon und Koriander sind gute Beispiele für Kräuter, die lieber allein wirken wollen. Nun sind die Geschmäcker jedoch verschieden und du kannst deine eigenen Erfahrungen machen. Halte dich aber ein wenig mit den Mengen zurück, wenn du allzu starke Kräuter mischen möchtest.

Mach deine Kräuter wieder frisch

Mitunter geschieht es, dass du Kräuter für deine Speisen verwenden möchtest, und du dann entdecken musst, dass sie welk geworden sind. Es gibt dafür aber eine schnelle und einfache Lösung, die welken Blättern wieder auf die Beine hilft.

Als erstes brauchst du eine kleine Schale und in diese gibst du zwei Liter lauwarmes Wasser. Gib ein bis zwei Esslöffel Zucker hinein. Danach legst du die Kräuter, die welke Blätter haben, in diese Lösung. Innerhalb von 10 Minuten bekommen die Blätter, die welk geworden sind, ihre straffe Form zurück und sehen ganz frisch aus.

Diesen Trick kannst du übrigens auch bei Salaten anwenden. Blattsalate, wie zum Beispiel Rucola, sprechen auf Zuckerwasser sehr gut an. Damit kannst du auch hier welken Blättern schnell wieder neues Leben einhauchen.

Achte auf die richtige Dosierung

Kräuter enthalten mehrere unterschiedliche Inhaltsstoffe. Diese geben ihnen nicht nur ihr Aroma, sondern auch oftmals eine damit einhergehende Wirkung. Nicht immer ist die Wirkung, die dann freigesetzt wird, jedoch im Sinne des Koches. So kann zum Beispiel Waldmeister in höheren Dosen sehr unbekömmlich werden.

Wenn du also Kräuter verwendest, dann übertreib es nicht, um damit eine höhere Geschmackswirkung zu erzwingen. Taste dich an eine gute Dosierung heran, die das Aroma wunderbar zur Geltung bringt. Dann wird es Zeit, aufzuhören und die Dosis nicht nach oben zu drehen. Auf diese Weise vermeidest du unerwünschte Nebenerscheinungen.


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