Es werden Kräuter umgetopft. Dabei werden sie mit einem organischen Dünger angereichert.

Die Geheimtipps für deine Küchenkräuter

Frische Kräuter liefern perfekte Aromen für deine Speisen. Es gibt dabei eine Reihe von Arten, die in keiner Küche fehlen sollten. Es ist jedoch nicht genug, diese Kräuter zu kaufen und damit zu würzen. Vielmehr frisch und richtig knackig müssen sie sein, nur dann schmecken sie am besten.

Wenn du sie selbst kultivierst und selbst erntest, dann hast du nicht nur ein super Geschmackserlebnis. Du hast auch das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Darüber hinaus sind die Kräuter aus dem eigenen Anbau ohnehin die frischesten und damit diejenigen mit dem besten Geschmack.

Richtig eingesetzt, kannst du dann deinen Gerichten und Salaten den perfekten Kick geben. Dazu kommen dann noch die wertvollen Inhaltsstoffe. So sind Kräuter reich an Vitaminen und ätherischen Ölen. Wenn du sie getrocknet kaufst, wird davon nicht mehr so viel vorhanden sein, ebenso wenig wie vom Geschmack.

Diese Kräuter brauchst du unbedingt in deiner Küche

Es gibt eine Reihe von Kräutern, die sich nicht mehr aus der Küche wegdenken lassen. Sie haben es geschafft, die Herzen der Köche und der Genießer zu erobern. Du wirst sie in jedem Restaurant, das etwas auf sich hält, finden und du solltest sie auch daheim in deiner Küche einsetzen.

Basilikum

Basilikum ist ein echter Klassiker. Das geht soweit, dass kaum jemand Tomaten und Mozzarella sehen kann, ohne dabei an dieses Gewürzkraut zu denken. Es kann aber noch mehr, als nur einen Salat aus Tomaten und Mozzarella zu verfeinern. Es passt auch zu einer Pizza oder einer Pasta. Dabei sollte das Basilikum immer roh genutzt werden. Füge es erst einen Moment, bevor du das Essen servierst, diesem hinzu. Dann bleibt es frisch und behält seine Farbe.

Petersilie

Petersilie ist das Kraut, dass in Deutschland am meisten in der Küche verwendet wird. Damit lassen sich Gerichte mit Kartoffeln, Gemüse und Fleisch verfeinern. Darüber hinaus eignet es sich zum Würzen von Salaten und Suppen.

Petersilie gibt es in zwei Sorten. Eine verfügt über krause Blätter und bei der anderen sind diese glatt. Die glatte Petersilie schmeckt wesentlich intensiver und wird gern in der mediterranen Küche eingesetzt. Die krause Petersilie ist ein wenig milder und in der deutschen Küche sehr beliebt.

Rosmarin

Rosmarin eignet sich sehr gut für kräftige Kartoffel-, Fisch- und Fleischgerichte. Du kannst dieses Gewürzkraut auf zwei verschiedenen Wegen einsetzen. Zum einen ist es möglich, einfach nur die Nadeln abzuzupfen. Diese schneidest du dann klein und kannst sie zum Essen geben. Alternativ kannst du auch die ganzen Stängel zum Essen hinzufügen und dann einfach mit diesem mit garen. Entferne in diesem Fall jedoch die Stängel, bevor du das Essen servierst.

Darüber hinaus lässt sich auch ein wunderbarer Tee aus Rosmarin zaubern. Dieser wirkt beruhigend auf die Nerven und er löst sowohl Schleim, als auch Krämpfe. Damit ist dieses Gewürz ein echter Allrounder.

Schnittlauch

Schnittlauch verfügt über einen kräftigen Geschmack, der ein wenig dem von Zwiebeln gleicht. Damit passt er perfekt zu verschiedenen Dips und auch in einen Quark. Darüber hinaus lässt er sich prima zum Würzen von Suppen, Pilzgerichten und Salaten einsetzen. Schneide ihn dafür mit einem scharfen Messer in kleine Röllchen. Streu diese danach einfach roh, so wie sie sind, auf dein Essen.

Dill

Dill eignet sich perfekt zum Würzen von Fischgerichten und darüber hinaus auch für einen Gurkensalat. Weiterhin lässt sich die Würze des Dills in Quark-Dips gut einsetzen. Damit ist er ein guter Begleiter von Kartoffelgerichten.

Dill schmeckt aber nicht nur gut, er bringt auch eine eigene Wirkung mit sich. Diese sorgt dafür, dass sich der Magen und der Darm beruhigen. Daher kann man mit diesem Kraut auch Verdauungsbeschwerden lindern.

Oregano

Oregano wiederum ist genau das markante Aroma, dass in der italienischen Küche nicht mehr wegzudenken ist. Damit lassen sich prima Pizzen und Pasta würzen. Damit er sein Aroma so richtig freisetzen kann, muss er jedoch zuerst einmal getrocknet werden. Wenn du ihn dann einsetzen möchtest, kochst du ihn einfach mit der Speise mit.

Eine andere Variante ist es, den Oregano frisch einzusetzen. In diesem Fall kann er auch Gerichte verfeinern. Vor allem aber bringt das einen besseren Geschmack bei Suppen oder bei geschmortem Fleisch.

Minze

Es gibt nicht eine einzelne Minze, sondern eine Menge Varianten dieses Gewürzkrautes. Diese reichen von der Schokoladenminze bis zur Ananasminze. Sie verfeinern nicht nur Gerichte, sondern die Blätter lassen sich auch in Cocktails finden, wie zum Beispiel im Mojito.

In der Küche lässt sich Minze vielfach einsetzen. So eignet sie sich hervorragend für die Verfeinerung von Suppen und Salaten. Daneben ist sich auch sehr gut für das Würzen von Süßspeisen zu verwenden.

Bärlauch

Bärlauch erinnert ein wenig an Knoblauch und lässt sich wunderbar bei der Zubereitung eines Pestos oder eines Dips einsetzen. Wenn du mit ihm kochen möchtest, darfst du ihn nur am Ende der Garzeit hinzufügen, denn sonst verliert er durch das Erhitzen sein Aroma.

Koriander

Koriander verfügt über ein intensives Aroma und gibt damit zum Beispiel dem asiatischen Curry seinen typischen Geschmack. Weiterhin lässt es sich für einen Tomatensalat, sowie Fisch- und Fleischgerichte verwenden.

So bewahrst du deine frischen Kräuter richtig auf

Frische Kräuter haben ihren besten Geschmack in der Saison von April bis Oktober. Wenn du sie selbst kultivierst, sind sie auch unbehandelt und damit auf jeden Fall ohne Bedenken zu genießen. Jedoch ist es nicht immer möglich, alle Kräuter frisch zu verbrauchen.

Möchtest du deine Kräuter für einen kurzen Zeitraum aufheben, dann eignet sich dafür am besten eine Plastiktüte oder eine Tupperdose. Darin können sie im Kühlschrank bis zu eine Woche überdauern.

Willst du sie länger aufbewahren, wirst du nicht umhinkommen, eine etwas weniger gute Methode anzuwenden. Deine Optionen sind, die Kräuter zu trocknen oder sie einzufrieren. Mit beiden verlieren sie jedoch ein wenig von ihrem tollen Geschmack.

Das Trocken lässt sich vor allem bei Kräutern mit einem harten Stiel anwenden. Das geht prima mit Thymian und Rosmarin. Hänge sie dafür mit dem Stiel nach oben in einem Raum, der keine Feuchtigkeit enthält, auf. Dann werden sie von ganz allein trocknen.

Das Einfrieren eignet sich besser für Kräuter, die recht weich sind. Dazu gehören Petersilie, Schnittlauch und Koriander. Hacke sie und lege sie dann in einem verschlossenen Behältnis in das Gefrierfach.


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