Verschiedene Kräuter wachsen vital und gesund heran, die mit einem natürlichen Universaldünger gedüngt wurden.

Die richtigen Kräuter für deinen Kräutergarten

Für deinen Kräutergarten kommt es darauf an, was du damit erreichen möchtest. Du kannst ihn als Küchengarten gestalten, als Duftgarten oder aber als einen ästhetischen Anblick. Die Welt der Kräuter ist so unterschiedlich, was sowohl ihren Anblick und ihre Wirkung, als auch ihre Bedürfnisse betrifft.

Essbare sowie dekorative Kräuter

Die ein- und zweijährigen Kräuter bieten dir eine Reihe von Sorten, die ebenso dekorativ wie essbar sind. So ist die Kapuzinerkresse nicht nur gut anzusehen, sondern kann auch gegessen werden. Wenn ihre Blütenknospen noch geschlossen sind, sind sie ein super Kapernersatz. Andere essbare Kräuter, die zugleich einen schönen Anblick bieten, sind Dill, Borretsch, Kerbel, Gänseblümchen, Kamille, Muskatellersalbei und die Ringelblume. Hier gibt es also einiges, dessen Anbau sich nicht nur aus einem, sondern gleich aus zwei Gründen lohnt.

Kräuter für den Salat

Kräuter aus dem eigenen Garten sind viel gesünder und ihr Verzehr sorgt für mehr Wohlbefinden. Sie sind nicht tiefgefroren oder getrocknet, wie die Kräuter, die du im Supermarktregal bekommst. Darüber hinaus ist da das Erfolgserlebnis, dass du deine eigenen Kräuter erfolgreich gezogen hast. Dazu sparst du gegenüber den Supermarktausgaben auch noch.

Für deine Küche lohnen sich besonders die Pfefferminze, Petersilie, Oregano, Kresse, Dill, Basilikum, Schnittlauch und Thymian. Sie bringen einen guten Geschmack und brauchen nur ein wenig Sonne. Gieße sie regelmäßig, ohne dabei Staunässe zu produzieren.

Untersuche die Kräuter regelmäßig nach Schädlingen. Sobald du einen Befall bemerkst, trennst du die betroffenen Pflanzenteile ab. Dann kann sich die Pflanze wieder erholen und neue Blätter und Blüten ausbilden.

Dünge die Kräuter einige Wochen, nachdem du sie ausgepflanzt hast. Nutze dafür veganen Dünger, Küchenabfälle, Kaffeesatz oder Kräutersud. Letzteren kannst du aus Brennnesseln, Löwenzahn und Schachtelhalm herstellen.

Geh nicht einfach in den Garten und ernte alle Kräuter auf einmal. Hol sie dir nur dann, wenn du Bedarf hast. Dann bekommst du den maximalen Geschmack. Wenn es Herbst wird, kannst du den Rest ernten und einfrieren. Mediterrane Kräuter lassen sich übrigens sehr leicht trocknen. Binde sie als Strauß und lass sie dabei nach unten hängen.

Besonderheiten der Kräuter

Bei der Auswahl der Kräuter solltest du nicht nur nach dem Geschmack gehen. Es ist auch wichtig, wie aufwendig sie in der Pflege sind bzw. wie sie sich mit anderen Sorten vertragen. Plane also auch entsprechend der Bedürfnisse der Pflanzen, dann kannst du deinen Garten richtig nutzen und die besten Erträge einfahren.

Kräuter bringen einen großen Vorteil mit. Sie halten sich meistens länger als Zierblumen. Das heißt, hier verbindest du einen guten Geschmack mit einem guten Aussehen, das länger überdauert, als es Blumen vermögen.

Es gibt eine große Auswahl an Kräutern, die sich zum Kultivieren eignen. Du hast bestimmt deine Favoriten. Wenn nicht, findest du hier eine kleine Auswahl mit den wichtigsten Eigenarten der einzelnen Sorten.

Dill

Dill braucht Platz. Wenn du ihn aussäst, achte auf einen Abstand von mindestens 15 cm zwischen den einzelnen Pflanzen in einer Reihe. Er braucht nicht unbedingt so viel Licht und kann auch bei Temperaturen zwischen 10 bis 15 Grad noch prima wachsen.

Petersilie

Es gibt nicht die eine Petersilie, sondern zwei verschiedene Sorten. Diese sind zum einen die glatte und zum anderen die krause Petersilie. Die glatte Art bringt dir einen stärkeren Geschmack. Sie braucht helle Standorte, aber nicht unbedingt die direkte Sonneneinstrahlung.

Die Petersilie gehört zu den zweijährigen Pflanzen und sollte auch nur zurückhaltend gegossen werden. Dazu hat die Petersilie ihre Eigenharten und das beginnt damit, dass sie sich selbst nicht verträgt. Wenn du deine Petersilie in diesem Jahr in der einen Ecke deines Gartens kultivierst, muss es nächstes Jahr eine andere Ecke sein. Sie wird nicht noch einmal an der gleichen Stelle gedeihen.

Schnittlauch

Schnittlauch wächst sehr dicht. Das ist an sich gut. Du kannst ihn immer wieder aussäen und regelmäßig ernten. Achte jedoch darauf, immer nur frischen Samen zu verwenden. Bei Saatgut, das länger gelagert wurde, keimt er nicht mehr so gut.

Oregano

Misch den Samen für Oregano mit ein wenig Sand. Streue ihn aus und gib etwas Erde darüber. Drücke die Erde ein wenig an. Am besten fängst du damit im Topf an und setzt die Pflanzen später aus. Gieß den Topf regelmäßig. Es dauert zwischen 8 und 10 Tage, bis die Samen richtig keimen. Werden die Pflänzchen dann ein wenig größer, wird es Zeit, sie im Garten anzupflanzen. Gieße sie auch im Garten regelmäßig, übertreib es aber nicht mit der Menge.

Basilikum

Basilikum ist als Küchenkraut sehr beliebt. Daher geschieht es oft, dass er als Pflanze im Topf direkt im Supermarkt gekauft wird. Das führt jedoch dazu, dass die Pflanzen oft eingehen. Sie wurden nicht super gepflegt und kommen ohne Pflegehinweise, wenn du sie kaufst.

Das wichtigste für den Basilikum ist, dass er nicht so gut mit Regen umgehen kann. Darum sollte er dort, wo es viel Niederschlag gibt, unter einen Glas- bzw. Plexiglasdach gezogen werden. Das gibt der Pflanze das Licht, von dem sie viel braucht, doch schützt sie vor dem Regen. Wird sie zu nass, dann kommt es zur sogenannten Basilikumwelke.

Pfefferminze

Pfefferminze braucht lockere Erde und dazu noch ein wenig Schatten. Darüber hinaus braucht sie über ihre Wachstumszeit hinweg eine Menge Nährstoffe. Das heißt, sie muss regelmäßig gedüngt werden. Hier hat sich vor allem biologischer bzw. veganer Dünger bewährt. Dieser stellt nicht zu viele Nährstoffe auf einmal, sondern genügend Nährstoffe über einen langen Zeitraum hinweg zur Verfügung.

Die Pfefferminze hat ein starkes Wachstum und sollte daher mehrmals über das Jahr hinweg geschnitten werden. So vermeidest du Wildwuchs. Darüber hinaus braucht sie viel Wasser, aber auch hier gilt, dass Staunässe vermieden werden sollte.

Thymian

Thymian gehört zu den mediterranen Gewürzkräutern. Er wächst bis zu 40 cm hoch und braucht viel Sonne. Sein Geschmack ist sehr intensiv. Die Pflanze ist sehr stark, so dass sie auch unter weniger günstigen Bedingungen wächst. Sie kann praktisch überall gedeihen. Dazu gehören auch Fugen und Ritzen.

Küchensalbei

Der Küchensalbei kann prima gemeinsam mit Rosen gepflanzt werden. Achte dabei jedoch darauf, dass die Pflanzen nicht zu dicht beieinanderstehen. Die Erde sollte abgemagert sein. Achte auf die Farbe des Salbeis. Wählst du sie richtig, unterstreichst du damit die Wirkung der Rosen.


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